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Erasmus-Plus-Projekt 2018-2020
 

„Future Erasmus – Carrying Europe values into the future“

„Menschen werden nicht als Menschen geboren, sondern als solche erzogen!“ Erasmus von Rotterdam, der Namensgeber des Erasmus-Projektes der Europäischen Union, sah sich als Vermittler von Bildung, als Friedensstifter und auch als Reformer in verschiedensten Bereichen. Er gilt als der erste Europäer im heutigen Sinn.

Unser zweijähriges Projekt mit dem Titel „Future Erasmus – Carrying European values into the future“ soll unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, sich mit den (europäischen) Werten zu beschäftigen und zu identifizieren, die unser Zusammenleben ausmachen und die unseren Lebensbereich zu einer tatsachlichen Wertegesellschaft machen.

Im Laufe des Projektes beschäftigen sich die Jugendlichen mit einer (technologischen) Zukunft, die das Leben in vielen Bereichen ändert und/oder umstrukturiert. Diese Veränderungen geben Anlass zur Reflexion und Diskussion. Dabei entstehen Geschichten, die inhaltlich inspiriert sind von den unterschiedlichen Eindrücken, die die Teilnehmer auf ihren Reisen gewonnen haben.

In Irland, Norwegen, Spanien, Litauen und Deutschland treffen die ungefähr 120 aktiven Projektteilnehmer auf Themen wie modernen Klimaschutz, erneuerbare Energien, zukünftige Möglichkeiten der Energiegewinnung, Robotik, Genetik oder Elektrotechnik. Darüber hinaus pflegen und erweitern sie ihre Fähigkeiten in der englischen Sprache und entwickeln durch das Schreiben der Geschichten Kompetenzen im Umgang mit Texten.

Zu guter Letzt steht natürlich auch der Spaß nicht im Hintergrund. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen neue Freunde kennen und leben eine Woche in Familien in einem anderen Land. Diese Erfahrungen sollen ihnen einen neuen und mündigeren Blick auf das Zusammenleben in UNSEREM Europa eröffnen. Empathie und respektvoller Umgang mit Anderen werden dabei ebenso gefördert wie auch Offenheit, Kompromissbereitschaft und das friedfertige Aufeinanderzugehen.

J. Roidl, StR

HCA-Schülerinnen zu Besuch in Norwegen

Anfang Februar 2019 fand die Schüleraustausch-Fahrt nach Norwegen im Rahmen des „Erasmus-Plus-Projekts“ statt. Bei eisigen Temperaturen von teils -20 Grad Celsius und jeder Menge Schnee verbrachten die sechs Neuntklässlerinnen mit ihren Begleitlehrkräften Herrn StR Roidl und Herrn StD Fiedler eine spannende und abwechslungsreiche Woche in Otta, das in einer wunderschönen Winterlandschaft am Rande des Rondane-Nationalparks lag.
Im Laufe ihres Besuchs besichtigten die Schülerinnen unter anderem eine Ausstellung zum Thema Genetik in einem Museum in Oslo und lernten mehr über den Klimawandel in einem Gletschermuseum in Lom. In zahlreichen Workshops extrahierten die Oberpfälzerinnen mit ihren Austauschpartnern beispielsweise Knoblauch-DNA, was allerdings ziemlich geruchsintensiv war, oder kochten ein norwegisches Rentiergericht. Es gab natürlich auch sportliche Aktivitäten wie ein freundschaftliches Fußballturnier am Abend des vierten Tages, bei dem sie ihre (nicht wirklich vorhandenen) Fußball-Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Den krönenden Abschluss und unangefochten Höhepunkt der Reise bildete aber ein Ausflug in die Berge rund um die Stadt, bei dem die Jugendlichen mit Schlitten den Berg hinunterrasten und teilweise auch unabsichtlich im Tiefschnee bremsten.
Leider war die Zeit viel zu kurz und am Ende war der Abschied tränenreich und viele neue Freundschaften zwischen Spaniern, Litauen, Iren, Norwegern und Deutschen sind entstanden.

Hanna Rubenbauer (9B)
– Schuljahr 2018/2019 –

HCA-Schüler zu Gast in Spanien

Am Sonntag, den 24. März 2019 machten sich Tizian, Michael, Maximilian, Luca, Bastian und Alexander aus der „Erasmus+“-Gruppe des HCA-Gymnasiums (9. Jahrgangsstufe) mit ihren Begleitlehrkräften Herrn StR Roidl und Frau OStRin Deichler über München und Madrid auf den Weg nach Villanueva de los Infantes, Spanien.
Die Schüler verbrachten dort eine lehrreiche und abenteuerliche Woche an der IES Ramón-Giraldo-Schule, wo sie nicht nur neue Freunde kennenlernten, sondern auch Einblicke in das Themengebiet Robotik erhielten.
Am Montagvormittag präsentierten die Teilnehmer die ersten Entwürfe ihrer Science-Fiction-Geschichten, die sie in ihrem Heimatland in der Projektsprache Englisch entworfen hatten. Die Ideen reichten von der Machtübernahme einer künstlichen Intelligenz bis zum Leben auf dem Mond.
Am Abend gab es eine Willkommensfeier, welche die Austauschschüler und die Gasteltern mit landestypischen Traditionen vorbereiteten.
Des Weiteren beschäftigten sich die Austauschschüler an zwei Tagen in Workshops mit dem Thema Robotik, unter anderem mit ferngesteuerten Arduino-Robotern und Programmiervorgängen.
Ein Highlight der Woche war die Fahrt nach Madrid ins Roboter-Museum, in dem neben bekannten Robotern aus Film und Fernsehen, wie R2D2 und dem Terminator, auch neueste Roboter-Entwicklungen ausgestellt waren, wie zum Beispiel medizinische Roboter-Hände. Bei der anschließenden Stadtführung lernten die Schüler die Bedeutung Madrids und wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen.
Auch in sportlicher Hinsicht war Einiges geboten: Zusammen mit den neugewonnen Freunden verbrachten die sechs HCA-Schüler einen Tag mit Wandern, Kanufahren, Klettern und Bogenschießen im Ruidera-Natural-Park.
Insgesamt war es eine unvergessliche Woche, so dass alle teilnehmenden Gruppen aus den jeweiligen Ländern am liebsten gleich zwei Wochen in Villanueva de los Infantes geblieben wären.

Alexander Völker (9B)
– Schuljahr 2018/2019 –

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