Herzog-Christian-August-Gymnasium

Sulzbach-Rosenberg

Wenn ich einmal groß bin, dann werde ich…

… Feuerwehrmann, Polizist, Prinzessin, Cowboy oder Müllmann. So hört man es zumindest von den kleinen Kindern und die Antworten kommen schnell und mühelos über die Lippen. Die (berufliche) Zukunft ist ja noch weit entfernt und die Frage ist mehr ein Spiel als Ernst. Und im Spiel kann man alles werden! Für unsere Schülerinnen und Schüler am Ende der Mittelstufe und zu Beginn der Oberstufe ist die Frage aber kein Spiel mehr, sondern eine sehr konkrete Aufgabe, vor der sie nun stehen. Klar ist, dass man eben doch nicht alles werden kann, was man will. Bestimmte Einschränkungen gibt es da manchmal schon. Viel schwieriger ist aber nicht das Können – denn wo ein Wille ist, ist ja bekanntlich immer auch ein Weg – sondern das Wollen. Denn was will ich denn? Allein in Deutschland werden etwa 10.000 Bachelor-Studiengänge angeboten. Es kann ein Master folgen. Und dann gibt es hunderte von Laufbahnen, die ich mit dieser beruflichen Qualifikation einschlagen kann. Bei einer Ausbildung könnte die Entscheidung etwas leichter fallen, da gibt es immerhin nur gut 300 anerkannte in Deutschland. Aber die Weiterbildungsmöglichkeiten danach sind ebenso vielfältig.

Damit die Schülerinnen und Schüler des Herzog-Christian-August-Gymnasiums in dieser schieren Unendlichkeit der Möglichkeiten ihren persönlichen Weg in eine erfüllende berufliche Zukunft finden, veranstaltete die Schule am 12.03.2026 bereits zum vierten Mal einen Studien- und Berufsbasar. Knapp 30 Referenten aus der Elternschaft und von externen Partnern berichteten in mehreren Vorträgen engagiert aus ihrem Berufsalltag, stellten ihren beruflichen Werdegang vor und stellten sich den Fragen der Jugendlichen zu ihren Berufsbildern. Dabei war das Angebot sehr vielfältig und erstreckte sich von der Human- und Veterinärmedizin über wirtschaftliche und technische Studiengänge bis hin zum Berufsfeld des Naturpark-Rangers, des geoinformatischen Landvermessers und des Maurers. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war groß und einige Referenten hatten Mühe, ihre Vorträge in der Zeit abschließen zu können, weil die Fragen kein Ende nehmen wollten.

Frau Rossmann bei der Vorstellung des Berufs des Physiotherapeuten

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung der Referenten und hoffen, dass die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung mit einigen neuen Impulse zur Frage, was sie einmal werden wollen, wenn sie groß sind, verlassen konnten. Vielleicht wird der ein oder andere ja doch zu seinem alten Kindheitstraum zurückkehren – die Vorträge der Polizei Sulzbach-Rosenberg waren zumindest sehr gut besucht!

OStRin Lena Forsthofer, StRin Franziska Müller, OStR Jochen Tuchbreiter