Leichtathletik zählt beim Schulsport schon immer zu den Säulen im Sommersport und so wurde in diesem Schuljahr das erste Mal seit Längerem wieder eine Wettkampfmannschaft ins Leben gerufen. Die neuen Richtlinien schreiben in der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2011-2013) allerdings keine reine Mädchen- oder Jungenmannschaften, sondern eine Mixed-Mannschaft vor.
Daher suchten sich bereits zu Beginn des Schuljahres die Leichtathletinnen der 7. Klassen um StRin Annika Ceesay fitte Jungs, die mit den Mädchen zusammen die 8 Disziplinen bestreiten würden. In drei schweißtreibenden Trainingseinheiten am Nachmittag wurde geworfen, gesprungen und gesprintet, um die beste Konstellation an Wettkämpfern zu finden und ein Team festzulegen. Am Ende fuhren am 25. Juni 12 Athletinnen und Athleten mit einer Schülerin und zwei Lehrkräften als Betreuung nach Regensburg zum Bezirksfinale.
Das Stadion der Universität kochte allerdings bereits bei Ankunft um 9.30 Uhr und es sollte noch viel heißer werden. Die Wettkampfleitung um Marion Brunner vom EG Amberg beschloss daher, die Disziplin der 800m zu streichen – was vernünftig, aber für die dafür eingeteilten Athletinnen und Athleten natürlich traurig war. Schnell wurden noch Ummeldungen vorgenommen, bevor dann gleich die 4x75m Staffel die Startdisziplin stellte.
Zwei Staffeln mit jeweils zwei Schülerinnen und Schülern bereiteten sich in den Wechselzonen auf ein spannendes Rennen vor, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Ein missglückter Wechsel mit Stab- und Schuhverlust frustrierte das Team erst einmal, aber es galt in allen Disziplinen das Beste zu geben – schließlich war man als Wettkampfneuling bereits Gewinner und wollte sich gegen bereits geprüfte Teams bestmöglich behaupten.
Aus jeder Disziplin gingen die beste Leistung eines Jungen und eines Mädchens in die Wertung ein und das HCA-Team konnte trotz der belastenden tropischen Temperaturen persönliche Bestleistungen im Hochsprung und Ballwurf erbringen. Mit viel Begeisterung und Ehrgeiz gab die Mannschaft während ihres Einsatzes alles, um dann schnellstmöglich wieder den Schatten aufzusuchen und sich abzukühlen. Am Ende reicht es leider nur zu einem 7. Platz bei 8 teilnehmenden Schulen aus der Oberpfalz. Allerdings trübte das keineswegs die Stimmung. Ganz im Gegenteil waren sich alle einig, dass nächstes Jahr noch früher mit den Vorbereitungen und Trainings begonnen wird – denn dann würde man nicht mehr das jüngste Team stellen und könnte auf die Erfahrung aus diesem Wettkampf zurückgreifen, um noch schneller, höher, weiter zu kommen!
StRin Annika Ceesay